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UNSERE BAUSTEINE FÜR DEN 360° RUNDUMBLICK

EINZIGARTIGES
360° KONZEPT

Erleben Sie in einer einzigen Veranstaltung einen 360°-Rundumblick auf den gesamten digitalen Workflow und die Vielfalt der Systeme, Komponenten und Werkstoffe.

HOCHKARÄTIGE
REFERENTEN

Renommierte Referenten aus Wissenschaft, Praxis und Industrie vermitteln Ihnen alles, was Sie über den digitalen Workflow in Ihrem Labor wissen sollten.

PRAXISBEZOGENE WORKSHOPS

In den Workshops werden innovative Praxisbeispiele vermittelt. Nehmen Sie Tipps von Praktikern für Praktiker mit nach Hause.

NETWORKING: AUSTAUSCH MIT KOLLEGEN & EXPERTEN

Nutzen Sie die Gelegenheit und tauschen Sie sich mit Kollegen und Experten aus der Branche aus.

UNSERE LOCATION

FRANKFURT

Sheraton Congress Hotel

Unter den Hotels in Frankfurt besitzt das Sheraton Congress Hotel im Geschäftszentrum Niederrad eine der besten Lagen für Geschäftsreisende. Zusätzlich überzeugt es mit einem einladenden Design und bietet zudem viel Ruhe und Freiraum für Ihre persönliche Entfaltung.

Adresse:
Lyoner Straße 44-48
60528 Frankfurt am Main

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MELDEN SIE SICH JETZT AN

2-KONGRESS-TAGE

449€*
PLENUMSVERANSTALTUNG AM 15. APRIL
ABENDVERANSTALTUNG AM 15. APRIL
BESUCH VON 5 WORKSHOPS AM 16. APRIL
MITTAGSBUFFET, GETRÄNKE & SNACKS FÜR BEIDE TAGE
Hinweis: Übernachtung im Sheraton, Frankfurt optional für 99€* inkl. Frühstück buchbar

PLENUMSVERANSTALTUNG

299€*
PLENUMSVERANSTALTUNG AM 15. APRIL
MITTAGSBUFFET, GETRÄNKE & PAUSENSNACKS AM 15. APRIL
Hinweis: Abendveranstaltung mit Dinner optional für 79€* pro Person buchbar

*Preise zzgl. Ust.

RÜCKBLICK

Entdecken Sie Impressionen vom 360° Kongress in Frankfurt am Main am 15. und 16. April 2016

Mit freundlicher Unterstützung von Schnewoli, Agentur für Film und Video
Folie 1

NACHBERICHT

Digital und unabhängig

Der Kongress „360°- Digitale Zahntechnik gestalten“ von Henry Schein

„Die Digitalisierung in der Zahnmedizin bringt neue Chancen aber auch große Herausforderungen mit sich. Den richtigen Einstieg finden, bereits bestehende Lösungen erweitern, ein zugeschnittenes Konzept erstellen und erfolgreich einführen und umsetzen, das sind zentrale Fragen, die vor dem Hintergrund der Angebotsvielfalt an Technologien und Materialien im Raum stehen. Die Lösung muss zu den eigenen Strukturen passen, klinisch und wirtschaftlich überzeugen, herstellerunabhängig kompatibel und zukunftssicher sein. Das Unternehmen Henry Schein unterstützt Dentallabore und Zahnarztpraxen dabei mit seiner Konzeption ConnectDental, hier unter anderem mit dem „360°-Kongress“.

 

Am 16. und 17. April 2016 fand in Frankfurt am Main zum zweiten Mal der 360° Zahntechnik-Kongress statt. Mehr als 200 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung und erhielten ein Update zu digitalen Verfahrenstechniken. Im Mittelpunkt standen konzeptionelle Arbeitsansätze. Damit vermittelte der Kongress einen objektiven Rundumblick des digitalen Workflows und zeigte Vorteile, die sich für Praxis und Labor ergeben.

 

Andreas Meldau (President European Dental Group und Geschäftsführer Henry Schein Deutschland) ging in seiner Eröffnungsrede auf neue Abläufe, aktuelle Erkenntnisse und Effizienz- sowie Qualitätssteigerung ein. Labornah und anwenderorientiert verstand er es, die Teilnehmer mit auf eine Reise durch die Welt der digitalen Möglichkeiten zu nehmen. „Datenverarbeitung und CAD/CAM-Fertigung bedeuten Kommunikation! Aber es reicht nicht, dass nur Maschinen verlustfrei kommunizieren“, betonte er und weiter: „Wir bieten mit ConnectDental eine virtuelle Plattform, die Zahnarzt und Zahntechniker noch besser zusammenführt.“ Sowohl im Labor als auch in der Praxis sieht er die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften als größte Herausforderung. Unter anderem zu diesem Thema sprach auch Ralf Suckert, Moderator des Kongresses. „Zahntechnik ist nicht nur Handwerk und auch kein medizinischer Hilfsberuf. Zahntechnik ist ein Monoberuf!“, mit diesem Statement traf er das Herz vieler Anwesenden. Ralf Suckert stellt die Fachgesellschaft Zahntechnik (FZT) vor. Diese stehe unter anderem dafür, Anwendungstechnik und Wissenschaft zusammenzubringen und Serviceleistungen am Patienten zu beherrschen. Henry Schein gehört zu den Fördermitgliedern der FZT und unterstützt die Initiative, speziell auch die Förderung des zahntechnischen Nachwuchses.


Bionischer Denkansatz und digitale Vorgehensweisen

Wie eng die digitale Zahntechnik mit der Zahnmedizin verknüpft ist, wurde beim Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Gerwin Arnetzl (Graz) deutlich. Er sprach über CAD/CAM-Materialien und verwies auf den „bionischen“ Denkansatz. „Produktentwicklungen aus der Natur abzuleiten, hat sich in vielen Bereichen – zum Beispiel Automobil-Industrie – bewährt“, erläuterte Prof. Arnetzl. In der Zahnmedizin gehe es hierbei nicht nur um ästhetische Kriterien, sondern um Materialkennwerte wie die Biegefestigkeit. Gerade in der Implantatprothetik ist nicht die Härte eines Materials, sondern auch dessen Elastizität zu beachten. Ebenso sei bei Kronenversorgungen die Wirkung einer gewissen Materialelastizität (Dämpfungsverhalten) in die Überlegungen einzubeziehen. Prof. Arnetzl sprach über Hochleistungskunststoffe und Hybridmaterialien, die hinsichtlich dieser Werkstoffeigenschaften der Natur nahekommen.


Take-home-Message: Der Schlüssel für den Therapieerfolg liegt in der Hand des Anwenders. Nur mit der korrekten Anwendung können die Möglichkeiten ausgereizt werden.



Digitaler Workflow aus universitärer Sicht

 

Aus universitärer Sicht referierte auch Dr. Jan-Frederik Güth (München). In seinem didaktisch gut gegliedert Vortrag erhielt das Auditorium ein Status-quo zur digitalen Zahnmedizin. Zum Beispiel machte der Referent neugierig auf die digitale Totalprothetik: „… das Thema gewinnt gerade richtig an Fahrt“. Der Zahnarzt widmete sich zudem der intraoralen digitalen Datenerfassung. Ein Problem von Zahntechnikern seien die nicht immer optimalen Abformungen, die aus der Praxis geliefert werden. Diese Erkenntnis stützt sich auf eine Umfrage unter 2000 Zahntechnikern. Auf digitalem Weg könne die Übermittlung der Daten von der Praxis ins Labor in vielen Situationen verbessert und Präparationsfehler schneller erkannt und beseitigt werden. Als Vorteil des Intraoralscans betonte er daher die Korrekturmöglichkeiten, „…das macht für mich den Reiz der digitalen Zahnheilkunde aus“.


Take-home-Message: Wir sollten nicht versuchen, analoge Verfahren digital zu kopieren. Digital und analog werden zu dialog.


Algorithmen, Simulationen und Supercomputing

Peter Fornoff und Hans-Georg Bauer (Sirona Dental) präsentierten Perspektiven für zahntechnische Laboratorien. Sie gaben technische Einblicke und sprachen unter anderem über Scangenauigkeiten. Georg Bauer stellte zudem die Herausforderung „Softwareentwicklung“ dar. Die Herausforderung bestehe darin, heute etwas zu entwickeln, das in der Zukunft (in zirka 5 Jahren) in Praxis und Labor als aktuell empfunden wird und hohe Relevanz hat.


Digitale Realität und analoge Wirklichkeit

Wie eine gelungene Kommunikation zwischen Zahnarzt und Zahntechniker aussehen kann, zeigten Dr. Peter Gehrke (Ludwigshafen) und ZT Carsten Fischer (Frankfurt/Main) in einem erfrischenden Vortrag. Mit Charme und Kompetenz überzeugten sie von den Möglichkeiten einer guten Zusammenarbeit. Sie demonstrierten ihr Vorgehen und betonten, dass weder Funktion noch Ästhetik auf Zufall basieren. Es bedarf immer einer regulären Basis. DICOM trifft STL – die Planung der Implantatposition erfolgt in enger Abstimmung zwischen den qualifizierten Partnern. Hinsichtlich individueller Abutments mahnten sie: Um einen sicheren Weg zu gehen, brauchen wir reproduzierbare Regeln für die Fertigung und das Verkleben, für die Oberfläche und für das Hygieneprotokoll.


Take-home-Message: Die analogen Arbeitsschritte müssen verlustfrei in die digitale Verfahrenstechnik eingebunden werden können.


Raus aus dem Befestigungsdschungel

Dr. Monika Reichenbach (Ivoclar Vivadent) gab einen klaren Wegweiser durch den Dschungel an Befestigungsmaterialien und schaffte einen Überblick über Indikationen für konventionelle Zemente, selbstadhäsive Zemente und adhäsive Befestigungskomposite. Warum adhäsiv zementieren? Diese Frage beantwortete sie mit der Tatsache, dass die Bruchfestigkeit von Glaskeramik-Restaurationen gegenüber einer konventionellen Zementierung wesentlich höher sei. Erst bei Keramiken mit einer Biegefestigkeit über 350MPa ist die Bruchfestigkeit nicht mehr von der Art der Befestigung abhängig.


Take-home-Message: Die Auswahl des optimalen Befestigungsmaterials und dessen korrekte Anwendung bedürfen des materialtechnischen Wissens und der Kenntnis über aktuelle klinische Studien.


KFO goes digital

Wie die Digitalisierung die kieferorthopädischen Arbeitsbereiche verändert, erläuterte Dr. Yong-min Jo (Mettman). Er ging beispielsweise auf die Auswahl eines geeigneten Intraoralscanners ein. Vergleicht man die Geräte aus klinischer Sicht, steht zuerst die Frage: Für welche Anwendung soll der Scanner genutzt werden? Daraus ergeben sich spezifische Anforderungen an Gerät und Software. Wichtige Entscheidungsfaktoren seien: Größe des Kamerakopfes, Scanzeit, Genauigkeit, Datengröße, Datenformat, Anbindung an KFO- und Praxissoftware, Gebühren für Software, Anschaffungspreise und die direkte Anbindung zu digitalen klinischen Produkten. Anhand klinischer Fallbeispiele präsentierte er den digitalen Workflow unter dem Motto „Ein Scan – Alle Möglichkeiten“ und stellte unter anderem das Alignersystem CA® CLEAR ALIGNER, die CAD/CAM gefertigte Retention MEMOTAIN®und die Übertragungshilfen für indirektes Kleben von Brackets INDIVIDUA® vor.


Digitale Lösungsansätze im digitalen Alltag

ZTM Hans Jürgen Lange (Darmstadt) ließ die Zuhörer an seiner jahrelangen Erfahrung mit der CAD/CAM-Technologie partizipieren. Er legte jedem ans Herz, eine räumliche Trennung zwischen dem zahntechnisch-handwerklichen Arbeitsbereich und dem digitalen Arbeitsplatz des Zahntechnikers zu schaffen. Der Laborinhaber hat zahlreiche CAD/CAM Systeme im Einsatz und stellte diese im Verlauf des Vortrags vor. „Wir arbeiten mit vielen Maschinen, denn wir verarbeiten verschiedene Materialien in strukturierten Prozessen,“ so ZTM Lange. Die industrieunabhängigen Einblicke in seinen Laboralltag sorgten für eine Praxisrelevanz und Objektivität.


Der Antrieb ist das Wollen

Ausgefallenes Highlight des Kongresses war der Vortrag von Steve Kroeger. Der Motivationstrainer, bekannt durch seine 7 SUMMITS® Strategie, sensibilisierte in seinen Ausführungen dafür, dass die innere Haltung den Unterschied zwischen einem beschwerten und einem Leben in Leichtigkeit ausmache. Er nahm das Auditorium mit auf eine faszinierende Reise ins eigene Ich, aus der jeder positiv motiviert und mit wertvollen Tipps zurückkehrte.


Take-home-Message: Es macht einen großen Unterschied, ob wir uns zum Ziel quälen oder dem Ziel mit einem Lächeln entgegengehen.


Fazit

Der „360°-Kongress“ hat sein Versprechen gehalten! Die Referenten gaben einen umfassenden Einblick in die digitalen Technologien. Bei Workshops am zweiten Kongresstag konnten sich die Teilnehmer ein Bild von neuen und bewährten Verfahren sowie Produkten machen. Eine begleitende Industrieausstellung namhafter Hersteller rundete das Bild ab, Technik und Materialien zum Anfassen und Erleben. Eines ist klar – um den hohen Grad der Automatisierung und Digitalisierung beherrschen zu können, sind das Wissen und die Kompetenz der Anwender entscheidend. Henry Schein steht Zahnärzten und Zahntechnikern als Dienstleister und herstellerunabhängiger Berater beiseite. So wird beispielsweise unter unserer Marke ConnectDental eine Konzeption geboten, sowohl die Systeme bezüglich Datenaustausch und Kommunikation und damit auch deren Anwender zu verbinden.

Eine wichtige Botschaft von Andreas Meldau bringt den „360°-Kongress“ auf den Punkt: „Der digitale Workflow bietet uns allen Verbesserungen – Aber nur mit einem gut funktionierenden Prozess, einer abgestimmten Kommunikation und mit einer engen Zusammenarbeit im Team!“

STATEMENTS UNSERER REFERENTEN

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ZT Carsten Fischer

„Schwerpunkt des Vortrags zusammen mit Dr. Peter Gehrke ist das Thema Implantatprothetik. Wir zeigen, was derzeit in diesem Bereich State of Art ist und werden dies mit unseren Erfahrungen verknüpfen. Die Zuhörer dürfen unter anderem auf aktuelle Studienergebnisse zu CAD/CAM-gefertigen Abutments gespannt sein.“

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Dr. Peter Gehrke

„Oft ist es so, dass die Komplexität der CAD/CAM-Technologie bei vielen Zahnärzten und Zahntechnikern für Verwirrung sorgt. Schnell geht die Orientierung verloren und damit auch die Motivation. Der 360°-Kongress bietet die Möglichkeit, sich je nach Kenntnisstand ganz gezielt zu informieren, ohne dass ein bestimmter Hersteller im Fokus steht.“

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Dr. Yong-Min Jo

„Für viele Kollegen klingt die Digitalisierung in der Kieferorthopädie nach ferner Zukunftsmusik. Doch die Zukunft hat längst begonnen. In meinem Vortrag werde ich darstellen, wie der digitale Workflow in der Kieferorthopädie bereits heute effektiv genutzt werden kann.“

Begrüßung

Moderation: Ralf Suckert

Neue CAD/CAM-Materialien –
Entwicklungen, die der Zahnheilkunde Nutzen bringen – Indikationen und Auswahl

Dr. med. dent. Gerwin Arnetzl, Graz, Österreich

Neue Materialien und Vorgehensweisen werden vorgestellt und beurteilt, um den Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten. Durch die Kombination der Vorteile von Keramik und Kunststoff ermöglichen neue Hybridmaterialien einen angenehmeren Kaukomfort für Patienten, minimalinvasives Präparieren und die Versorgung von kaufunktionell schwierigen Situationen wie z.B. bei Bruxismus. Die Vorteile bei der Verwendung als Implantatsuprastruktur liegen in der intraoralen Wartbarkeit und der besseren Einfügung in das Kausystem. Dadurch kann in der Implantattherapie von Sofortversorgung oder gar von Sofortbelastung gesprochen werden.

Update digitaler Workflow aus universitärer Sicht

PD Dr. med. dent. Jan-Frederik Güth, Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der LMU München

Anhand wissenschaftlicher Fakten und klinischer Fallbeispiele werden Vorteile, aber auch Limitationen des digitalen Workflows evaluiert. Digitale Technologien helfen bei der Entwicklung innovativer, weniger invasiver Therapiekonzepte, die gleichzeitig biologische Prinzipien achten. Insbesondere im Zusammenspiel mit Keramiken und Hybrid-Materialien lassen sich innovative, minimalinvasive und vorhersagbare Behandlungskonzepte durchführen, die rein „analog“ schwer oder gar nicht umsetzbar wären.

CAD/CAM Perspektive für das zahntechnische Labor –
Ausblick aus Sicht der Entwickung

Peter Fornoff + Hans-Georg Bauer, Sirona

Dieser Vortrag beschreibt den aktuellen Stand zahntechnischen CAD/CAM-Wissens und gibt einen populärwissenschaftlichen Einblick in die Entwicklungsabteilungen des in Bensheim ansässigen „Center of Innovation“ der Sirona. Dabei liegt der Augenmerk auf den Technologien und Prozessen, die im Hintergrund der Nutzung von digitaler Zahnheilkunde für Zahntechniker von Bedeutung sind. Des Weiteren wird ein Ausblick auf zukünftige Methoden computergestützter Restaurationen und Behandlungskonzepte gegeben.

Mittagspause

Erfolgsfaktoren in Zeiten von Veränderungen

Steve Kroeger, Bergsteiger und Motivationsexperte 7 SUMMITS® Strategie

CAD/CAM zwischen digitaler Realität und analoger Wirklichkeit

Dr. med. dent. Peter Uwe Gehrke, Praxis Prof. Dr. Dhom, Ludwigshafen/ Steinbeis-Hochschule, Berlin + Ztm. Carsten Fischer, Sirius Ceramics, Frankfurt

Im Dialog zwischen Zahnarzt und Zahntechniker werden digitale implantatprothetische Therapiekonzepte analysiert. Hauptaugenmerk liegt auf der weichgewebigen Ausformung und der subgingivalen Gestaltung von individuellen Gingivaformern und Abutments, sowie der ästhetischen Ergebnissteuerung und den Limitationen durch Konstruktions- und Materialwahl von individuellen Abutments. Zudem erfolgt eine wissenschaftliche Betrachtung zwischen ein- und zweiteiligen Abutmentkonstruktionen und der Vergleich von industrieller Fertigung und Labside Produktion.

Kaffeepause

Raus aus dem Befestigungsdschungel!
Klassifizierung und Befestigungshinweise für CAD/CAM Werkstoffe

Dr. Monika Reichenbach, Ivoclar Vivadent GmbH

Mit dem ständig wachsenden Angebot an Adhäsiven und Befestigungsmaterialien wird die Übersicht für die Praxis immer schwieriger. Dieser Vortrag bietet einen „Durchblick durch den Materialdschungel“ sowie praktische Verarbeitungstipps. Neben einem Überblick über aktuelle Befestigungsmaterialien werden Universaladhäsive mit Spezialadhäsiven verglichen und die Möglichkeiten der Keramikkonditionierung ohne Flusssäure erläutert. Zudem wird ein Überblick gegeben, welche Kombinationen von Befestigungsmaterialien und Adhäsiven empfehlenswert sind.

KFO goes digital –
Neue Möglichkeiten für Praxis und Labor

Dr. Yong-min Jo, CA DIGITAL GmbH

Der digitale Workflow ermöglicht kieferorthopädische Produkte, die bis vor wenigen Jahren nicht denkbar waren. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über den digitalen Workflow für die kieferorthopädische Praxis mit dem Einsatz von Intraoral Scanner und Modellscanner. Es werden die notwendigen Software-Prozesse vorgestellt, um z.B. Modelle zu archivieren oder digitale Produkte wie Aligner, digitales indirektes Kleben oder CAD/CAM Nitinol Retainer klinisch einzusetzen. Neben den Vorteilen im digitalen Workflow werden auch die klinischen Vorteile durch Fallbeispiele aufgezeigt.

Digitale Lösungsansätze im dentalen Alltag

ZTM. Hans Jürgen Lange, Dentallabor Teuber, Darmstadt

Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Materialien werden Standard-Patientenfälle zu einer Herausforderung für den Behandler und das Labor. Die Wahl des Materials und dessen Fertigung mit CAD/CAM gestützter Technologie ist ein wichtiger Aspekt für die nachhaltige Patientenzufriedenheit unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Erfolgs im Labor. Am Beispiel von einfachen Alltagsfällen werden die Fertigungswege mit Soft- und Hardware beschrieben und Prozessketten dargestellt, die erfolgreich im Labor eingesetzt werden.

DISKUSSION

PAUSE

ABENDVERANSTALTUNG MIT DINNER

Beginn

3Shape Dental System –
Innovationen 2016

3Shape Academy Spezialisten

CAD/CAM zwischen digitaler Realität und analoger Wirklichkeit –
Der praktische Ablauf und Nutzen in der täglichen Arbeit

Dr. med. dent. Peter Uwe Gehrke + ZTM. Carsten Fischer

  • Der analog-digitale Workflow anhand praktischer Fälle
  • Von der Lücke zur Restauration – Entscheidungsfindung für ein erfolgreiches Therapiekonzept
  • Die Rollenverteilung für das Therapeutenteam
       

Effizientes CAD mit inLab SW 15.0 von Sirona

ZTM. Sonja Ganz

Praxisorientierte Vorstellung der neuen Bedienoberfläche und der einzelnen Design-Prozesse von inLab 15.0:
  • Kieferorientierte Biogenerik
  • Virtuelles Einsetzen bei komplexen Fällen
  • Implantologie-Versorgung
  • Einblick in die Modellguss-Anwendung
  • Digitale Abformung via Sirona Connect
  • Flexible CAD/CAM-Einbindung über offene STL-Schnittstelle
   

Mittagspause

Inhouse Fräsen –
Eine Versorgung, viele Lösungen

ZTM. Hans Jürgen Lange

Darstellung verschiedener Fertigungsaspekte anhand einer alltäglichen, einfachen Frontzahnversorgung:
  • Workflow: Von der Konstruktion bis zur Fertigstellung
  • Vergleich verschiedener Materialien auf unterschiedlichen Fräs- und Schleifmaschinen
  • Trocken- und Nassbearbeitung: Vor- und Nachteile der Bearbeitung auf einem einzigen System oder auf getrennten Systemen

Zementieren oder Kleben?
Befestigungsempfehlungen für Zahntechniker

Gudrun Grimm + Jürgen Dettinger, Ivoclar Vivadent GmbH

  • Welche modernen Befestigungsmaterialien stehen der Zahnarztpraxis zur Verfügung?
  • Welche Restaurationswerkstoffe müssen wie befestigt werden?
  • Was muss wie konditioniert werden?
  • Die Kommunikation zur Zahnarztpraxis.

Ende

*Hinweis: Die Reihenfolge der Workshops variiert individuell

REFERENTEN ZUM 360° KONGRESS 2016

Ralf Suckert

Moderator

Ralf Suckert hat sich als Fachjournalist für Zahnmedizin und Zahntechnik einen hervorragenden Namen gemacht. Der gelernte Zahntechniker hat mit der teamwork media GmbH ein Verlagshaus von internationaler Reputation gegründet und geleitet. Heute ist Ralf Suckert als freier Publizist und Online-Journalist, in operativer Funktion für diverse zahntechnische und zahnmedizinische Fachverbände und als Berater für die internationale Dentalindustrie tätig.

Steve Kroeger

Motivationsexperte

Als 5 Sterne Redner und Persönlichkeitscoach begleitet und motiviert Steve Kroeger Unternehmer, Führungskräfte und Privatpersonen mit seiner 7 SUMMITS® Strategie. Dabei zeigt er die Parallelen zwischen den Herausforderungen seiner internationalen Bergexpeditionen und den Anforderungen im Berufs- und Privatalltag.

DR. MED. DENT. GERWIN ARNETZL

Dr. Gerwin Arnetzl graduierte am Brophy College Preparatory in Phoenix/Arizona, USA und promovierte 2008 an der Medizinischen Universität Graz, Steiermark, wo er auch als Lehrbeauftragter an der Abteilung für Prothetik, restaurative Zahnheilkunde und Parodontologie tätig war. 2009 folgte ein Auslandsaufenthalt an der Aeskulap Klinik in Brunnen, Schweiz. Gerwin Arnetzl ist Gewinner des Austrian Dental Awards und des Wissenschaftlichen Förderungspreises des Zweigvereins Steiermark der ÖGZMK 2008. Hinweis: Prof. Dr. Gerwin Arnetzl, aus Graz, ist für seinen erkrankten Sohn eingesprungen beim Kongress 2016.

Dr. med. dent. Jan-Frederik Güth

Privatdozent Dr. med. dent. Jan-Frederik Güth ist Leitender Oberarzt an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der LMU München. Nach seiner Dissertation folgte ein Forschungsaufenthalt an der University of Southern California (Pascal Magne) und Habilitation an der LMU 2014. Dr. Güth arbeitet und forscht in internationalen Kooperationen in den Bereichen CAD/CAM, digitale Abformung, Genauigkeitsanalyse von Workflows, biomimetische Zahnheilkunde, monolithische Restaurationen und innovative Werkstoffe.

Dipl.-Ing. Peter Fornoff

Dipl.-Ing. Peter Fornoff startete nach seinem Studium 1986 bei der Siemens AG zunächst im Bereich Fertigungsplanung und –steuerung und wechselte 1988 in den Bereich Elektronikentwicklung. Seit 1999 ist er Leiter Entwicklung CAD/CAM-Hardware bei Sirona Dental Systems GmbH.

Hans-Georg Bauer

Hans-Georg Bauer startete nach Studium und Ausbildung zum Zahntechniker seine Karriere im Bereich Marketing und Vertrieb in der Dentalbranche. Seit 2002 ist er bei Sirona Dental Systems GmbH als Director Marketing Lab Products & Digital Impression für den Bereich CAD/CAM-Zahntechnik verantwortlich.

Dr. Peter Uwe Gehrke

Dr. Peter Uwe Gehrke ließ sich zunächst in privater Praxis mit den Schwerpunkten zahnärztliche Prothetik und Implantologie nieder. Nach einer Tätigkeit im Marketing-Management der Implantatindustrie wurde Dr. Gehrke Partner für Implantologie und ästhetische Zahnheilkunde in der oralchirurgischen Praxis Prof. Dr. Dhom in Ludwigshafen. Nebenberuflich hat Dr. Gehrke einen Lehrauftrag für orale Implantologie und Parodontaltherapie an der Steinbeis-Hochschule Berlin.

Carsten Fischer

Carsten Fischer ist seit 1996 selbstständiger Zahntechniker mit seinem Fachbetrieb in Frankfurt/Main. Er ist seit 1994 als internationaler Referent tätig und unterstreicht diese Tätigkeit durch Publikationen in vielen Ländern. Carsten Fischer ist Mitglied in verschiedenen Fachbeiräten und langjähriger Berater der namhaften Dentalindustrie. Zu den Schwerpunkten gehören CAD/CAM-Technologien, die keramische Doppelkrone, individuelle Abutments und vollkeramische Werkstoffe. Carsten Fischer war während der Jahre 2012 bis 2014 nebenberuflich Mitarbeiter der Goethe-Universität Frankfurt und pflegt seither eine enge Zusammenarbeit. Im Jahr 2013 wurde sein Beitrag zum besten Vortrag der Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologien ADT gekürt.

Dr. rer. nat. Monika Reichenbach

Frau Dr. rer. nat. Monika Reichenbach absolvierte ein Chemiestudium mit anschließender Promotion zum Thema Entwicklung von Dentalpolymeren. 1993 trat sie als Leiterin Wissenschaftlicher Dienst Ivoclar Vivadent bei, wo sie unter anderem als Bindegliedfunktion zwischen Praxis und Wissenschaft fungierte sowie die Studienbetreuung für Produktentwicklungen verantwortete. Seit 2002 ist Frau Dr. Reichenbach als Marketingleiterin bei Ivoclar Vivadent Clinical tätig.

Dr. Yong-min Jo

Dr. Yong-min Jo absolvierte nach seinem Studium an der Gutenberg Universität Mainz eine kieferorthopädische Weiterbildung an der Yonsei Universität in Korea, wo er auch als Dozent tätig war. Als Projekt-Direktor für Laserimplantologie entwickelte er an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die computergeführte Laserbohrung in dentaler Implantologie. Seit 2011 ist Dr. Jo in der Kieferorthopädischen Praxis Urban & Jo in Mettmann tätig. 2012 gründete er die CA-digital GmbH, ein Joint Venture mit Scheu Dental, wo er als Geschäftsführer fungiert. Dr. Jo ist Initiator und Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für digitale KFO.

Hans Jürgen Lange

Hans Jürgen Lange arbeitete nach seiner Ausbildung zunächst als angestellter Zahntechniker, unter anderem als Leiter der Ausbildung in einem Großlabor. Nach seiner Meisterprüfung übernahm er 1989 das Dentallabor Teuber in Darmstadt. Bereits 1998 startete Hans Jürgen Lange mit der CAD/CAM-Technologie und baute im eigenen Labor die digitale Fertigung auf. Seit 1999 ist er als Referent tätig und hat zahlreiche Publikationen verfasst. Für die Dentalindustrie erprobt er neue Keramiken, CAD/CAM-Software und Hardware.

Sonja Ganz

Sonja Ganz absolvierte nach ihrer Ausbildung als Zahntechnikerin eine Weiterbildung zur technischen Fachwirtin. Nach ihrer Meisterprüfung arbeitete sie zunächst als Betriebsleiterin bei Reichel Zahntechnik GmbH & Co KG, wo sie seit 2013 geschäftsführende Gesellschafterin ist. Seit 2000 ist Frau Ganz Spezialistin im Bereich CAD/CAM. Sie hat umfangreiche Erfahrung als Referentin auf Messen und Events und als internationale inLab-Trainerin der Firma Sirona.

Gudrun Grimm

Gudrun Grimm absolvierte nach ihrer Ausbildung als stomatologische Schwester eine zusätzliche Ausbildung als Fachschwester für Zahn- und Mundhygiene. 1992 wechselte Frau Grimm nach über 25-jähriger Tätigkeit an der Kreispoliklinik Aue zur Ivoclar Vivadent GmbH, wo sie gegenwärtig als Key Account Managerin tätig ist.

Jürgen Dettinger

Jürgen Dettinger absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Zahntechniker, die er mit Auszeichnung bestand, und studierte im Anschluss Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen. Nach seinem Abschluss als Diplom-Ökonom absolvierte er ein Aufbaustudium zum M.A. in Economics an der Kansas State University in USA. Seit 1987 ist Herr Dettinger in verschiedenen Positionen bei der Ivoclar Vivadent GmbH tätig, derzeit als Leiter Marketing Zahntechnik.

Vielen Dank an unsere Sponsoren:

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